Sexological Bodyworker*innen begleiten Menschen, ihren Körper besser wahrzunehmen und erarbeiten gemeinsam neue Möglichkeiten, die sexuelle Lebenskraft zu stärken und zu kultivieren. Dabei liegt der Fokus auf dem, was du erfahren oder lernen willst: deinem persönlichen Lernziel.

Sexological Bodyworker*innen sind keine Therapeut*innen. Dennoch kann die direkte Erfahrung an und mit dem Körper tiefgreifende und nachhaltige Veränderung bewirken, wie du deinen Körper erfährst oder wie du Intimität lebst.

Für wen eignet sich sexological bodywork?

Sexological Bodywork kann in den verschiedensten Lebensphasen sinnvoll sein: Egal ob du grade eine*n Partner*in hast oder nicht, unabhängig von deiner sexuellen Orientierung oder deinem Geschlecht.

Du brauchst auch kein spezielles sexuelles „Problem“, denn sexological bodywork erweitert deine sexuelle Ausdrucksfähigkeit und Akzeptanz des eigenen Körpers.Aber auch mit einem „Problem“ bist du willkommen: Die Themen können von allgemeinen körperlichen Blockaden und Schmerzen über sexuelle Frustration, Orgasmus- und Erregungsschwierigkeiten, Schmerzen beim Sex, mangelnde Akzeptanz des eigenen Körpers bis hin zu Zurückgewinnen sexueller Funktionsweisen und Genussfähigkeit nach Geburten und operativen Eingriffen reichen.

Mit welchen Methoden wird gearbeitet?

In den Einzelsitzungen gehe ich individuell auf die Thematik und Wünsche der jeweiligen Person ein. Mögliche Methoden sind:

  • allgemeine Übungen zur besseren Wahrnehmung des eigenen Körpers
  • Atemübungen
  • Wheel of Consent, Konsensübungen
  • Körper- oder Genitalmappings
  • Genitalmeditation
  • Orgasmic Yoga (Bewusst praktizierte Selbstliebe)
  • authentic movement

Dabei wird vor der Körperarbeit genau besprochen, was passiert und in welchem Rahmen berührt oder nicht berührt wird. Wie genau eine Sitzung abläuft liest du hier.

Woher kommt Sexological Bodywork?

Sexological Bodywork ist ein Methodenmix aus jahrhunderte alter Erfahrung des Tantra und Tao und modernen Forschungsansätzen. Es geht auf Dr. Joseph Kramer zurück, der taoistische und tantrische Techniken den in den 1980er Jahren durch HIV geplagten homosexuellen Gemeinschaften in Kalifornien zur Verfügung stellte. Einige Jahre später entwickelte er das Konzept mit Dr. Annie Sprinkle, eine Pionierin der sexuellen Befreiung von Frauen, weiter. Daraus wurde das in den USA und der Schweiz ansässige International Institute for Sexological Bodywork IISB®. Der Ausbildungskatalog wird dort laufend erweitert. Sexological Bodywork ist ein durch den Bundesstaat Kalifornien anerkannter Beruf.

Haftungsausschluss

Ich bleibe bei allen Sitzungen bekleidet und arbeite unter den Hygienerichlinien der EASB (beispielsweise Verwenden von Handschuhen bei Genitalkontakt, Vertrauliche Handhabung von Informationen). Berührungen finden ausschliesslich in Richtung des Kunden statt. Sie haben nicht die Absicht Erregung zu erzeugen, sondern dienen vielmehr einer neuen Erfahrung von Berührungsqualitäten.

Ich bin keine Ärztin oder Psychotherapeutin und kann daher keine medizinischen Diagnosen stellen, noch Heilsversprechen abgeben. Daher ist eine sexological bodywork Session nur eine Ergänzung zu schulmedizinischer Behandlung.